BUND Rhein-Sieg-Kreis


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Hangelarer Heide

Themen + Projekte > Lebensräume / Flächenschutz


Hangelarer Heide erhalten !

26.04.2008:

In drei Abschnitten soll das Gewerbegebiet Menden-Süd erweitert werden, so plant es die Stadt Sankt Augustin. Sie behauptet, hier wäre im Stadtgebiet die letzte Möglichkeit, weitere Gewerbebetriebe anzusiedeln. Dabei stehen im Gewerbegebiet "Im Mittelfeld" in Buisdorf, an der Einsteinstraße in Menden und "Am Butterberg" im Bereich der Kinderklinik bereits ausgewiesene Gewerbegebiete leer, diese Lagen weisen noch freie Baufelder auf, ihnen wurden aber auch Bauflächen mit bester Verkehrserschließung für Wohnbauland "abgezweigt".

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Die Stadt Sankt Augustin plant, in drei Abschnitten die Hangelarer Heide zwischen der A 59 und der Schäferei mit Gewerbe zu bebauen ("Menden-Süd" -> rot)! Gleichzeitig liegen Pläne für einen Technologiepark (-> orange) in den Schubladen.

Hangelarer Heide (240 ha), Offenland aus Heidenelkenrasen und magerem Grünland, mit zahlreichen Abgrabungsflächen, seit ca. 1985 vor allem als Amphibienlebensraum wahrgenommen und betreut, aktuell zahlreiche drohende Flächenverluste durch Gewerbeansiedlungen.

Durch die Absicht der katholischen Kirche, im Jahr 2005 dort den XX. Weltjugendtag veranstalten zu wollen, ergab sich eine sehr kurzfristige und extrem intensive Auseinandersetzung mit der Hangelarer Heide und ihrem Wert auch für den breit angelegten Artenschutz.

Durch diesen grellen Fokus "Weltjugendtag" gelang es insbesondere über die umfassende Pressearbeit, die Hangelarer Heide als Begriff zu fixieren und den hohen Naturschutzwert der Fläche in den Köpfen auch der Politik und der Öffentlichkeit zu verankern; dabei enstand die
Schutzgemeinschaft Hangelarer Heide als Zusammenschluss aus acht Vereinen und Gruppen (April 2004).

Auch mit Hilfe der Verbandsklage des BUND NW konnte die katholische Kirche zur Aufgabe des Standortes Hangelar veranlasst werden - jetzt verfügt sie über einen größeren, sichereren und umweltverträglicheren Standort, der den Steuerzahlern überdies ca. 10 Millionen Euro an Kostenersparnis bringt! Trotz des Standortwechsels hat sich der Fokus auf die Hangelarer Heide erhalten können, und eine Sicherstellung der gesamten Fläche zum Zwecke der späteren NSG-Ausweisung ist nun deutlich wahrscheinlicher geworden.



Rückblick auf die WJT-Kampagne 2005


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